Über Diamanten

Das bekannteste und am häufigsten verwendete Edelstein in der Schmuckwarenbranche ist definitiv der Diamant. Der Name Diamant stammt aus dem Griechischen und bedeutet unbezwingbar. Es ist eines der härtesten natürlichen Mineralien mit der kristallinen Form von Kohlenstoff (C). Es ist der einzige Edelstein, der in allen Farbvarianten vorkommt, am häufigsten ist er weiß.

profil diamantu

Naturdiamante werden in industriellen Tagebauen abgebaut. Die ältesten Fundstätten befinden sich in Indien, Brasilien, Russland und Südafrika. Zu den wichtigsten Fundstätten der Welt gehören derzeit Australien, Namibia, Botswana, Kanada, Russland, Angola und Südafrika. Bei uns in der Tschechischen Republik wurde der Diamant zweimal gefunden, und zwar in Dlažkovice in der Region Ústí nad Labem und in Chrášťany bei Prag.

Es gibt aber auch künstliche, sog. synthetische Diamanten,, die nach speziellen Methoden hergestellt werden.
Bei Diamanten bewerten wir 4 grundlegende Kriterien, die sog. 4 C.Diese sind Carat, Color, Clarity und Cut (übersetzt Gewicht, Farbe, Reinheit und Schliff).

Das erste Kriterium ist das Gewicht der Diamanten, das in Karat mit der Bezeichnung ct angegeben wird. Ein Karat ist gleich 0,2 g, ein Diamant mit einem Gewicht von 1 g hat somit 5 ct.

váha diamantu

Das zweite Kriterium ist die Farbe. Die Farbe eines Diamanten hängt von seiner Zusammensetzung ab. Ein perfekter Diamant ist völlig klar ohne jede Verfärbung. Es gibt jedoch Diamanten, die gelb und braun gefärbt sind. Sie können auch rosa, rot oder blau sein. Die Farbe der Diamanten wird mit den Buchstaben des Alphabets von D bis Z bezeichnet. Je höher die Position im Alphabet, desto farbiger ist der Stein. Die Farbe eines Diamanten beeinflusst seinen Preis stark. Diamanten können auch künstlich nachgefärbt oder gebleicht werden. Solche Änderungen müssen immer auf dem jeweiligen Steinzertifikat vermerkt sein.

barva diamantu

Das dritte Kriterium ist die Reinheit des Diamanten. Die Reinheit gibt den Grad der Verunreinigungen der Diamanten im Inneren, der sog. Einschlüsse an. In der Schmuckwarenbranche dürfen nur Diamanten von hoher Reinheit verwendet werden. Diese Diamanten stellen derzeit etwa 20 % aller abgebauten Diamanten dar, der Rest wird in der industriellen Produktion als Schneid- oder Schleifwerkzeug verwendet.

čistota diamantu

Das vierte Kriterium für die Bewertung der Diamanten ist deren Schliff. Die Rohsteine werden geschliffen und poliert. Das Schleifen der Diamanten ist eine Tätigkeit der Schmuckmacher, bei der der Rohstein auf einen Edelstein bearbeitet wird, der zum Einsetzen in ein Schmuckstück bestimmt ist. In der Schmuckwarenbranche wird am häufigsten der Brillantschliff verwendet. Dieser Schliff ist seit 1910 bekannt. Der Brillant hat insgesamt 56 Facetten, 32 obere 24 untere. Als echter Brillant sollte nur ein runder Diamant mit diesem Schliff bezeichnet werden.

briliantový brus

In der Schmuckwarenbranche finden wir natürlich auch Brillantersatz. Meist sind es kubische Zirkone mit Brillantschliff oder synthetische Diamanten, die wir Moissaniten nennen. Für das Laienauge ist der Unterschied von einem echten Diamanten sehr schwer zu erkennen. Ein großer Unterschied ist dann im Preis.

Im Goldschmiedehaus setzen wir Diamanten in Ohrringe, Anhänger, Armbänder, meist aber in Verlobungs- und Eheringe. Gerade in solchen Schmuckstücken, die uns jeden Tag schmücken, lohnt sich die Investition in Diamanten auf jeden Fall. Der Diamant nutzt sich auch nach jahrelangem Tragen nicht ab und behält stets seinen unverwechselbaren Glanz. Außerdem möchte sicherlich jede Frau, dass ihr Ringfinger mit einem schönen Ring mit einem echten Diamanten geschmückt ist.

diamantový prsten

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